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Testbericht · Teufel · Funklautsprecher

Bumm ... Boom ... Boomster!

Test: Der rockende Boomster von Teufel

Der Name ist Gebot, wie sich in unserem Kurztest herausstellte. Der neue Boomster ging ab wie der Teufel und rockte meinen Studioraum von 60m².

Von Christian Wenger · · Seite 1 von 2
Ob geschultert oder stationär: Der Boomster von Teufel sorgt für Musik unterwegs und zuhause.
Ob geschultert oder stationär: Der Boomster von Teufel sorgt für Musik unterwegs und zuhause.

Oh, wie vermissten wir doch den Ghettoblaster in den vergangenen Jahren. Lässig geschultert mit den Lautsprechern an der Birne und locker über den Pausenplatz damit! Nun ist er wieder da, heisst Boomster und kommt von Teufel. Ich habe ihn beim Kurztest zwar nicht geschultert, sondern meinem Alter entsprechend auf das Sideboard gesetzt und brav mit dem externen Netzteil an den Strom angeschlossen.

Natürlich hat das Gerät einen Akku. Und was für einen! Auf der Rückseite kann man von Akkubetrieb auf reinen Netzbetrieb umschalten. Der Umschalter findet sich unter einer dichten Gummiabdeckung, genau so wie der AUX-Eingang (analog, 3.5-mm-Klinkenstecker), der USB-Ausgang für das Laden von Tablets und Smartphones sowie der Eingang für das Netzteil. Alles ist sehr sauber verarbeitet und durchdacht, wie auch die Teleskop-Antenne für UKW- und DAB+-Empfang.

Es mag zwar überraschen, wurde vom US-amerikanischen Marktforschungsunternehmen Nielsen aber erneut nachgewiesen: Radio ist die beliebteste und meistgenutzte Musikquelle - Streamingdienste hin oder her. Radio bringt Musik und Information, und wir alle haben unseren Lieblingssender. Der Boomster trägt dieser Tatsache eindeutig Rechnung. DAB+ und UKW lassen sich perfekt empfangen, die Sendersuche ist einfach und das Abspeichern ebenfalls.

Mit Bluetooth 4.0 aptX macht man den Rest. Das Pairing ist simpel und die Reichweite komfortabel. Die Laustärke des Subwoofers kann ich in vier Stufen anpassen beziehungsweise von 0 dB ausgehend absenken. Das ist deshalb von Vorteil, weil die etwas weniger basshungrigen Semester ebenfalls eine passende Einstellung finden können.

Der sauber eingelassene Griff erlaubt das Tragen, die Kavität darunter das Schultern. Rechts befinden sich die gut geschützten Eingänge und eine praktische, solide Antenne für Musik aus dem Äther. Ein Ghettoblaster der Neuzeit!Der sauber eingelassene Griff erlaubt das Tragen, die Kavität darunter das Schultern. Rechts befinden sich die gut geschützten Eingänge und eine praktische, solide Antenne für Musik aus dem Äther. Ein Ghettoblaster der Neuzeit!

Der Lithium-Ionen-Akku liefert Strom für etwa 10 Stunden und lässt sich mit AAA-Batterien sogar noch ergänzen, was etwa sechs zusätzliche Stunden Musik ermöglicht. Das Lautsprechersystem ist ein 3-Wege-Aufbau mit Hoch/Mittelton in Stereo und Mono-Bass (beide Kanäle zusammengeführt). Selbstredend sind Class-D-Endstufen am Werk.

Der Autor Christian Wenger

Christian Wenger war Elektrotechniker und Marketingfachmann in der Industrielektronik und Inhaber von InConcert Audio in Olten. Von 2013 bis 2024 schrieb er als Redaktor für avguide.ch. Heute lebt der Connaisseur und Weinliebhaber pensioniert in Südfrankreich und bleibt Mitinhaber der avguide.ch GmbH.

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