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Downunder-Audio

Test Burson Conductor 3X Performance

Der Burson Conductor ist eine kompakte, moderne Audiozentrale. Er vereint Digital-Analog-Wandler, Kopfhörer- und Vorverstärker sowie einen Bluetooth-Empfänger in einem einzigen Gerät und liegt nun in der dritten Generation vor.

Von Daniel Schmid · 28. Juli 2020
Burson Conductor 3X Performance im Test.Burson Conductor 3X Performance im Test.

Burson Audio wurde vor über 20 Jahren von einem kleinen Team von Toningenieuren gegründet und hat ihren Sitz in Melbourne, Australien. In den letzten Jahren wurde der Brand aus Downunder insbesondere wegen seiner Kopfhörerverstärker bekannt. Kein Wunder, gehören doch Kopfhörer zu den Hauptwerkzeugen jedes Toningenieurs.

Viel Wert legt man auf konsequente Eigenentwicklungen. Von Standard-Komponenten ab Stange hält man nicht viel, stattdessen entwickelt man diskrete Schaltungen und tüftelt intensiv an Detaillösungen. Am bekanntesten sind wohl ihre diskreten Operationsverstärker, für die das Unternehmen eine lebenslange Garantie gibt und sie auch als Update-Paket für Verstärker anderer Hersteller anbietet.

Konsequente Weiterentwicklung

Man nahm sich drei Jahre Zeit für die Entwicklung der dritten Generation der Conductor-Reihe. Dabei blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Neben der Aktualisierung der Elektronik – insbesondere in der digitalen Sektion – wurden sowohl das Gehäuse als auch die Stromversorgung komplett neu entworfen.

Der Burson Conductor 3 wird in zwei Serien – Reference und Performance – mit jeweils einer symmetrischen und einer asymmetrischen Version angeboten. Die Reference-Serie wurde bereits im letzten Herbst lanciert. Nun legt man in diesem Sommer die leicht abgespeckt und preislich interessante Performance-Serie nach.

Man verzichtete für die Performance-Serie auf den analogen Line-Eingang und halbierte die Leistung am Kopfhörerausgang. Dank der Reduktion kommt man nun mit einem kleineren Gehäuse aus. Der Kopfhörverstärker nimmt so deutlich weniger Platz auf einem Desktop ein. Da hörte man durchaus auch auf Kritik in den gängigen Userforen. Die klangrelevante Elektronik der Digitalsektion und der analogen Vorverstärker mit den diskreten Operationsverstärkern sind jedoch identisch zur Reference-Serie.

Die vor den Ausgangsbuchsen platzierten diskreten Verstärkermodule sind Pin-kompatibel mit klassischen Operationsverstärkern.Die vor den Ausgangsbuchsen platzierten diskreten Verstärkermodule sind Pin-kompatibel mit klassischen Operationsverstärkern.

Man war sichtlich um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bedacht. Der Conductor 3X Performance in diesem Test ist dann auch 800 Franken preiswerter als sein Bruder aus der Reference-Serie.

Das «X» in der Modellbezeichnung zeigt an, dass es sich um die symmetrische Variante handelt. Das macht ihn nicht nur interessant als Verstärker für Kopfhörer mit symmetrischen Kabeln, sondern prädestiniert ihn auch als Vorverstärker im Wohnzimmer, wo lange Verbindungen zu Aktivlautsprechern die Regel und symmetrische Kabel daher Pflicht sind. Wer weder das eine noch das andere beansprucht, kann sich für die nochmals 300 Franken günstigere asymmetrische Variante entscheiden.

«Cool Case»

Das von Burson als «Cool-Case» betitelte 6-mm-Aluminiumgehäuse bestimmt das Erscheinungsbild des Conductor 3XP. Persönlich gefällt mir das eigenständige Design des Burson Conductor 3XP ausgesprochen gut.

Die Gehäusezarge dient mit seinen ausgefrästen Aluminiumrippen als geräteumspannender Kühlkörper. Gegenüber dem Vorgänger soll die neue Gehäuseform die Wärme um Faktor 3 effizienter abführen. Eine gute Kühlung wird auch benötigt. Die Class-A-Verstärker produzieren Abwärme, und zwar auch im Leerlauf. Das «Cool-Case» wird im Betrieb zwar nicht heiss, erwärmt sich aber – im Kontrast zu seiner Namensgebung – doch recht markant.

Leider fehlt ein Stromnetzschalter. Das Zeitalter der Energieeffizienz scheint in Downunder noch nicht recht angekommen zu sein. Anders kann ich mir es nicht erklären, dass man trotz der hohen Verlustenergie auf einen Stromschalter verzichtet. Ein kleiner Wippschalter an der Rückseite hätte es schon getan. So bleibt nur das unpraktische Ein-/Ausschalten über eine externe Stromleiste.

Symmetrischer 4-Pol-XLR-Kopfhöreranschluss, 6,3-mm-Jack- und Headset-Buchse an der Front.Symmetrischer 4-Pol-XLR-Kopfhöreranschluss, 6,3-mm-Jack- und Headset-Buchse an der Front.

Auf der linken Seite der Frontpartie dominieren die Kopfhöreranschlüsse mit der 4-poligen XLR-Buchse für symmetrische Kabel und die 3-polige 6,3-mm-Klinkenbuchse. Erfreulicherweise sind beide Anschlüsse parallel geschaltet und können gleichzeitig benutzt werden.

Man darf sich nun trefflich streiten, ob statt der XLR-Buchse nicht der zum neuen Standard avancierte 4,4-mm-Pentaconn-Anschluss sinnvoller wäre. Sennheiser und Sony setzten jedenfalls bei ihren neuen Top-Kopfhörern bereits konsequent auf Pentaconn, während bei Hifiman und Audeze noch das XLR-Format vorherrscht.

Der Burson Connector 3XP liefert mit 6 Watt an XLR- und 3 Watt an Klinken-Ausgang mehr als genug Ausgangsleistung auch an leistungshungrigen Kopfhörern.

Unüblich für ein Audiogerät dieser Klasse, aber durchaus praktisch, ist die 3,5-mm-Buchse für Headsets mit Mikrofon. Das Feature wird der eine oder andere im Homeoffice inzwischen durchaus schätzen.

Display und der Kombi-Drehwahlschalter/Lautstärkeregler.Display und der Kombi-Drehwahlschalter/Lautstärkeregler.

Die Quellenwahl für vier Eingänge (USB, SPDIF und Toslink sowie Bluetooth) erfolgt im relativ kleinen, monochromen Display und einem Drehwahlschalter, welcher durch das Menu führt. Persönlich hätte ich Direktwahltasten an der Front eindeutig bevorzugt. Die Anwahl der Quelle durch Scrollen im Menu und nachfolgenden Bestätigungsklick am Drehwahlschalter empfand ich auf die Dauer als unnötig kompliziert und unhandlich.

Die mitgelieferte, sehr schmucke Aluminium-Fernbedienung hilft da leider auch nicht viel weiter. Diese wählt sich zwar per Klick sequentiell durch die Eingänge. Leider erhält man aber vom Display keine lesbare Rückmeldung zur angewählten Quelle. Dazu ist die Schrift schlicht viel zu klein. Immerhin wird die Lautstärke mit einem zweistelligen Nummernwert im Display gut angezeigt.

Digitaleingänge und Bluetooth-Antenne links sowie analoge Line-/Vorverstärker-Ausgänge rechts.Digitaleingänge und Bluetooth-Antenne links sowie analoge Line-/Vorverstärker-Ausgänge rechts.

Ausgangsseitig bietet der Conductor 3XP einen Line-Level und einen Vorverstärker-Ausgang auf der Rückseite. Jeweils symmetrisch mit XML-Steckern und Single-ended mit Cinch-Buchsen.

Class-A-Design

Der Burson Conductor 3XP ist wie eingangs erwähnt vollständig symmetrisch mit vier diskreten Class-A-Ausgangsstufen aufgebaut.

Class-A-Verstärker-Designs haben diverse Vorteile: Sie kommen mit einer reduzierten Anzahl von Komponenten im Signalweg aus. Weniger Bauteile heisst auch weniger Einfluss auf das Audiosignal. Der Arbeitspunkt der Transistoren liegt zwischen Sättigung und Nullbereich und damit immer im linearen Teil der Verstärkungskennlinie. Umschaltverzerrungen gängiger Verstärker fallen da komplett weg.

Class-A-Verstärker benötigen wenige Bauteile, haben eine «Vorspannung» und arbeiten immer im linearen Bereich. Resultat: Gutes Ansprechen und weniger Verzerrungen, aber schlechter Wirkungsgrad. (Bild: electronics-tutorials.ws)Class-A-Verstärker benötigen wenige Bauteile, haben eine «Vorspannung» und arbeiten immer im linearen Bereich. Resultat: Gutes Ansprechen und weniger Verzerrungen, aber schlechter Wirkungsgrad. (Bild: electronics-tutorials.ws)

Da ein Class-A-Verstärker aber sozusagen mit «Vorspannung» arbeitet, führt er konstant einen Ruhestrom. Auch wenn kein Signal anliegt, entsteht so eine Verlustenergie, die in Form von Wärme abgeführt werden muss. Class-A-Verstärker erreichen typischerweise dann auch nur einen Wirkungsgrad von 30 Prozent. Bei Endstufen ist die anfallende Verlustenergie schnell unpraktisch, sodass grosse Kühlkörper notwendig werden.

Ein «Class-A-Versprechen» bei einem Verstärker, der nicht warm wird, ist garantiert eine Mogelpackung. Bei einem Vorverstärker, bei dem die Ausgangsleistung relativ klein ist, mag der «Sündenfall» im Strombedarf in der Regel angehen. Klanglich ist das Schaltungsdesign meist überlegen. Man sagt ihm einen bezaubernd feinsinnigen Klang nach.

Innenleben

Doch zurück zum Burson Conductor 3XP. Er verwendet eine durchgehende Dual-Mono-Konstruktion. Das gilt auch für die Wandler-Chips, wo man pro Kanal zwei Sabre ESS 9038Q2M einsetzt.

Die Sabre-DA-Wandler bieten von Haus aus diverse Ausgangsfilter mit leicht unterschiedlicher Klangsignatur. Löblicherweise reicht Burson die Wahl zwischen einem der acht PCM-Filter sowie der digitalen Phasenschleife für PCM und DSD an den Benutzer weiter. Entsprechende Einstellungen finden sich im Menu. Erwartet hätte ich aber eine Erklärung zur Wirkungsweise der Filter. Stattdessen verlinkt man im sehr knapp gehaltenen Manual aber lediglich auf ein 66-seitiges und nur für Experten verständliches, technisches PDF von Sabre.

Für die Verarbeitung der Signale am USB-Eingang ist die XMOS-USB-Plattform zuständig. Sie ist zum Quasi-Standard bei modernen DACs geworden und findet sich auch im Burson Conductor 3XP. Sie unterstützt alle über USB gängigen HighRes-Formate wie PCM bis zu 32 Bit und 768 kHz sowie DSD bis zu DSD512 über DoP.

Aufwendiger und sehr schöner Innenaufbau des Burson Conductor 3X Performance.Aufwendiger und sehr schöner Innenaufbau des Burson Conductor 3X Performance.

Die USB-Treiber für Windows bezieht man bei den Software-Spezialisten von Thesycon in Deutschland, die ihre bitgenauen Audiotreiber mit niedriger Latenz auch im Studiobereich anbieten.

Das Bluetooth-Modul beinhaltetet den Qualcomm-Chip CSR8675. Er decodiert aptX HD, das von allen aktuellen Android-Smartphones unterstützt wird. Apple mag bekanntlich Qualcomm keine Lizenzgebühren zahlen, daher wird aptX auf iOS auch nicht angeboten.

Das Versprechen auf der Burson Website: «Playing back at 24bit/96khz with aptX HD audio codec» ist natürlich falsch. Der Audio-Codec verarbeitet 24 Bit / 48 kHz, aber mit einer Komprimierung im Verhältnis von 4:1 und einer Bitrate von 576 kbps. Das ist immer noch eine Auflösung unterhalb des CD-Standards.

In der Packung finden Sie auch einen Torx-Schraubenzieher. Der ist für engagierte Klangtüftler gedacht. Durch die Abnahme von vier Schrauben an der Unterseite des Gehäuses bekommen sie Zugriff auf die Leiterplatte und die austauschbaren analogen Operationsverstärker. Wer nun etwas Klangtuning betreiben will, kann die Operationsverstärker austauschen. Burson liefert zum Testen gleich mal einige Exemplare im Lieferumfang mit. Die Garantie bleibt übrigens ausdrücklich erhalten. Wir verzichten trotzdem auf das «Pimp-My-Amp».

Praxis und Hörtest

Der Burson Conductor 3XP musste sich im Hörtest an diversen dynamischen Kopfhörern sowie an den Magnetostaten Sendy Audio Aiva bewähren. Zudem hatte ich ihn über den Zeitraum von zwei Wochen im Wohnzimmer als Vorverstärker an den Aktivlautsprechern Manger S1 im Einsatz.

Immer wieder mal trifft man auf ein Testgerät, das einem echt in Erstaunen versetzt. Der Burson Conductor 3X Performance gehört dazu. Seine Klangaufbereitung besitzt eine vereinnahmende Klasse und Qualität, die man in diesem Preissegment nicht unbedingt erwarten würde. 

Das beginnt mit einer überragend detaillierten und kraftvollen Darstellung im Hochtonbereich. Egal, ob fein ziselierte Becken, ein perliger Synthesizer oder der Diskant eines Pianos: Er akzentuiert, positioniert und verleiht Details eine ungeahnte Strahlkraft. Seine Fähigkeit, Instrumente klar zu fokussieren und auch in komplexen Passen ihre Konturen zu definieren und gegeneinander abzugrenzen, fasziniert.

Als ob ein klangliches Polaroid-Filter aufgezogen wäre, akzentuiert der Conductor 3 Feinheiten, Texturen und Klangfarben und bringt so den Charakter einer Aufnahme wunderbar zum Tragen. Sehr schön, wie er die sinnliche Intimität von Lizz Wright auf «Orchard» oder die kraftvolle Stimme von Bettye LaVette auf dem Dylan-Cover-Album «Things have Changed» zum Ausdruck brachte.

Lizz Wright ‎– «The Orchard», Verve 2008.Lizz Wright ‎– «The Orchard», Verve 2008.

Mit Schnelligkeit und Präzision eröffnet er neue Räume, gibt den Blick in klangliche Tiefe frei. Dabei wirkt der Burson Conductor in seiner druckvollen Spielweise jederzeit entspannt und scheint noch dynamische Reserven zu haben. Das gilt auch für den Bassbereich, wo er mit druckvoller Autorität und satter Attacke aufwartet. Knorrige, mit Obertönen angereicherte Bassläufe vermitteln richtig viel Hörspass. Auch an den nicht ganz einfach zu betreibenden Magnetostaten glänzte er im Tieftonbereich mit druckvoller Leichtigkeit und variantenreicher Feindynamik.

Eine eigentliche klangliche Schwäche konnte ich nicht ausmachen. Klar, es geht immer noch etwas besser, noch einen Tick sauberer hier und da – noch ein Quäntchen zusätzlicher Schmelz in den Stimmen, ein noch ausdrucksstärkeres Fortissimo. Doch ich befürchte, dazu benötigt man einen Griff in die obere Preisetage. Mit 1500 Franken braucht sich der Conductor 3XP vor der Konkurrenz nicht zu fürchten.

Bleibt noch die Frage nach den Digitalfiltern: Sich durch die acht Einstellungen durchzuhören und qualitativ zu vergleichen, kann zu einem recht aufwendigen Unterfangen werden. Nicht in jeder Filterstellung sind wirklich grosse Unterschiede hörbar. Typischerweise tendiere ich bei DACs zum Minimalphasen-Filter, weil das «Ringing» klein ist und die Stimmenwiedergabe tendenziell einen Tick samtener erscheint. Der Conductor 3XP bietet Selbiges in der Stellung «MP slow» an. Schlussendlich lande ich aber wieder auf dem per Werk eingestellten «AP Fast»-Filter, welches den impulsiven, direkten Charakter des Conductor 3XP unterstreicht.

Fazit

Der Burson Conductor 3X Performance ist ein faszinierendes und charaktervolles Produkt. Mit den diskret aufgebauten Operationsverstärkern im Class-A-Design, durchgehendem Dual-Mono-Aufbau, modernsten Digitalkomponenten und dem innovativen Gehäuse steckt reihenweise herausragende Technik drin. Das macht sich klanglich bemerkbar. Der Condcutor 3XP spielt deutlich über seinem Preisniveau.

Als Wermutstropfen verbleiben gewisse Abstriche in der Handlichkeit. Der fehlende Stromschalter macht sich nicht wirklich gut. Da muss Burson nachbessern. Die Quellenwahl ist umständlich und ein ordentliches Manual hätte der Conductor 3XP auch verdient. Trotzdem erhält das Gerät eine dicke Empfehlung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist überragend. Markante Charaktere haben halt auch ihre Ecken und Kanten.

Burson Conductor 3X Performance.Burson Conductor 3X Performance.
Steckbrief
Modell:
Conductor 3X Performance
Profil:
Kopfhörerverstärker, DAC und Preamp mit symmetrischen Ausgängen für Aktivlautsprecher einem Gerät. Faszinierender Klang mit viel Präsenz und Definition.
Pro:
Dual-Mono-Design
Qualität der Komponenten
Herausragender Klang
Contra:
Kein Stromschalter
Quellenwahl unhandlich
kein Manual beigelegt
Preis:
1,599.00 CHF
Hersteller:
Burson Audio
Jahrgang:
2020
Vertrieb:
Portacomp AG
Masse:
200 x 250 x 60 mm
Gewicht:
3 kg
Farbe:
Silber
Airplay:
Nein
Bluetooth:
Ja
Chromcast:
Nein
Lautstärkeregelung:
Ja
Netzwerkanschluss:
Nein
Symmetrischer Eingang:
Nein
WiFi:
Nein
Analog Output:
XLR Preamp/DAC
Cinch Preamp/DAC
6.3mm Klinken-Kopfhörer
4-pol-XLR Kopfhörer
3,5 mm Headset
Bluetooth Codecs:
SBC, AAC, aptX HD
Digital Input:
USB, SPDIF, Toslink
Onlinefassung: https://avguide.ch/testbericht/test-burson-conductor-3x-performance-downunder-audio
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