avguide.ch Druckansicht · 17.09.2026

Report von der Messe

Finest Audio Show Zürich 2024

Am 2. und 3. November 2024, fand die Finest Audio Show, ehemals Swiss High End, in Regensdorf statt. Trotz Namenswechsel gab es nach wie vor viel Swiss High-end auf die Ohren.

Von Roland Pfenninger · 13. November 2024

Die mediale Ankündigung, dass nach vier Jahren «Schaffens- und Coronapause» sich nun wieder die Gelegenheit bieten würde, in den mit gediegenen Teppichen ausgekleideten Hotelzimmern des renommierten Mövenpicks von über 30 Herstellern/Verkäufer und rund 160 Audio-Marken quasi auf einem geballten «Plattenteller» serviert zu bekommen, vermochte Emotionen zu wecken.

So wartete am besagten Samstagmorgen um 10 Uhr eine beachtliche Schar, vorwiegend Männer im mittleren Alter, wie Schulbuben darauf, bis der Pausengong zum Eintreten lud. Es stürmten denn einige schnurstracks in die Lobby, griffen sich kurzerhand ein Programmheft und strebten weiter zielsicher auf einen der zwei Floors, auf denen in den verschiedenen Zimmern und kleinen Konferenzräumen delikate, audiophile Kost geboten wurde.

Ein Highlight war, die Kopfhörer von 20 Marken und jeglicher Preis-Couleur miteinander zu vergleichen.Ein Highlight war, die Kopfhörer von 20 Marken und jeglicher Preis-Couleur miteinander zu vergleichen.

Eigentlich gab es keinen Grund zur Eile, denn die Messe dauerte bekanntlich zwei Tage – da wurde einem nichts «weggehört». Dennoch wollte auch ich zeitig in den noch nicht überfüllten Räumen meine «Favoriten-Anlagen» in aller Ruhe geniessen können. Apropos Ruhe: Ich empfand die Lautstärke den ganzen Tag hindurch weitestgehend angenehm. Das hat sicher auch damit zu tun, dass in den meisten Räumen die Lautstärke moderat, also nachbarschaftstauglich dosiert war. Und ja, natürlich nervte es, wenn dauernd die Türklinken in die Schlösser fielen, um Augenblicke später wieder geöffnet zu werden, so dass der Umgebungsschall aus den angrenzenden Räumen sich unliebsam einmischt.

Die früher permanent gefallene Entschuldigung von den Ausstellern für ihre offenbar nicht ganz so perfekte Perfomance, dass «speziell ihr Raum ein akustischer Alptraum sei», hörte ich dafür kaum mehr. Ein über alle Frequenzen vorhandenes Absorber-Angebot, teilweise elegant als Bilder getarnt, waren vermutlich im positiven Sinne mitschuldig.

Der «Meet & Relax»-Raum, wo die AAA (Analog Audio Association) eine Vinylbörse betrieb, lud zur Entspannung ein. Blättern konnte man auch im neuen Buch aus dem Leben des Tonmeisters Jürg Jecklin.Der «Meet & Relax»-Raum, wo die AAA (Analog Audio Association) eine Vinylbörse betrieb, lud zur Entspannung ein. Blättern konnte man auch im neuen Buch aus dem Leben des Tonmeisters Jürg Jecklin.

Wem das «Gewusel» aber dennoch zu viel wurde, hatte mindestens drei Möglichkeiten, sich diesem zu entziehen und etwas Ruhe zu finden. Im Boardroom im Untergeschoss und im 3. OG, Raum 329, konnte man Kopfhörer von 20 Marken und jeglicher Preis-Couleur miteinander vergleichen und katatonisch in die selbstgewählte Musik-Welt abtauchen.

Im «Meet und Relax»-Raum, der von der Schweizer Analog Audio Association installiert wurde, konnte man in gedämpfter Atmosphäre nostalgisch anmutende Analog-Anlagen bestaunen und in einem reichen Sortiment nach Vinyl-Trouvaillen wühlen. Snacks und Kaffee wurden einem dort, wie auch in der Hotel-Lobby und dem angrenzenden Hotel-Restaurant serviert.

Die Klassiker

Schön war es, dass man alte und neue Bekannte treffen konnte – ich meine Audio-Marken, Produkte, aber auch Händler und «User». Starten wir die Reise mit bewährten Vertretern der Audio-Zunft. Voran sei der kleine, britische Harbert P3ESR XD, also ein Zweiweglautsprecher, erwähnt. Dieser Lautsprecher wird wohl nie nerven, eignet sich bis zu mittleren Pegeln für jede Art von Musik und spricht eher den Genusshörer als den Chefanalytiker an. Mir fehlte lediglich ein wenig der «Wums» unten rum – oder anders gesagt: das Bass-Fundament. Die runde, analoge Klangcharakteristik wurde sicher auch von Plattenspieler und Röhrenverstärker, die in der Kette spielten, mitgeprägt. Für rund 3000 Euro ist das schon fast ein Sonderangebot, das man für kleine und mittlere Räume sicher prüfen sollte.

Ein Klassiker: die britische Harbert P3ESR XD für kleine und mittlere Räume.Ein Klassiker: die britische Harbert P3ESR XD für kleine und mittlere Räume.

Die Marke Diapason bietet Handwerkskunst aus Italien, welche zwar nicht ganz so hochglänzend daherkommt, wie wir es von anderen Italienern, z. B. von Sonus Faber, kennen, welche ihre Lautsprecher mit x Schichten Bootslack auf Hochglanz polieren. Dafür liegt die Diapson auch preislich etwas darunter. Bei der Hörprobe war das grösste Exemplar angeschlossen: die Dynamis für 55'000 Franken das Paar und 100 kg Kampfgewicht – ein rechter Brocken.

«Mr. Workshop», Matthias Böde, demonstrierte an dieser Anlage den Unterschied zwischen einer UHQCD (Ultimate High Quality CD) und einer herkömmlichen CD. UHQCD werden mit einer völlig neuen Methode der Disc-Replikation hergestellt: Die CDs werden aus Photopolymer gegossen und mit UV-Licht ausgehärtet. Als Kratz-Schutz wird eine weitere Schicht hochreinen Polycarbonats aufgebracht. Fazit: Eine UHQCD bringt definitiv eine klangliche Verbesserung in allen Bereichen und kann erfreulicherweise mit einem konventionellen CD-Player abgespielt werden.

Die Diapason-Dynamis-Lautsprecher, vorgeführt mit Luxman Elektronik.Die Diapason-Dynamis-Lautsprecher, vorgeführt mit Luxman Elektronik.

Fyne Audio – «very british», mit Coax-Chassis und einem Stammbaum, der wohl unschwer zu leugnen ist (Tannoy). Präsentiert wurde die sehr edel gefertigte F1.8s, markant durch ihre «gewellten Gummi-Sicken», für rund 15500 Franken. Für den optionalen Super-Hochtöner inklusive Kabelsatz kommen aber nochmals schlappe 4000 Franken pro Paar dazu.

Fyne Audio aus Schottland.Fyne Audio aus Schottland.

Das Superhochtöner-Konzept scheint Furore zu machen, denn auch ELAC rüstete seine Lautsprecher mit einem Superhochtöner auf, welcher quasi als Rundstrahler konzipiert ist und den Hochton nicht bündeln soll.

Bei Avantgarde Acoustic wurden die neue Duo SD sowie die neue aktive Zero Itron präsentiert. Avantgarde-typisch fallen sie rein optisch schon durch ihre übergrossen Kugelwellenhörner auf. Leider habe ich die Vorführung verpasst und werde diese Unterlassungssünde bei nächster Gelegenheit bei Aug & Ohr in Zürich wieder sühnen.

Avantgarde Acoustic mit der Duo SD sowie die neue aktive Zero Itron.Avantgarde Acoustic mit der Duo SD sowie die neue aktive Zero Itron.

Die Aktiven

Und somit sind wir bereits bei den Aktiv-Lautsprechern angelangt, welche in meiner Wahrnehmung von immer mehr Herstellern angeboten werden. Backes & Müller, quasi das deutsche Urgestein im Bau von aktiven Lautsprechern, war in einem der wenigen mittelgrossen Räume, klotzte aber nur bedingt. Die neue Serie mutete filigraner und durch ihre klare, geometrisch gehaltene Formsprache moderner an. So wurden drei Vertreter ihrer Spezies angeboten: die B&M IO (20'000 Euro), der kleinste Lautsprecher auf einem Ständer, über die NEO (35'000 Euro) und die Jubilé (48'000 Euro), das zweitgrösste Produkt. Sie erinnert von der Grösse und Haptik her an die BM 25line – bloss, dass die Rundungen abgekantet sind.

Ganz im ungewohnten Weiss präsentierte sich die neue Linie von Backes & Müller, präsentiert von Andreas Kühn.Ganz im ungewohnten Weiss präsentierte sich die neue Linie von Backes & Müller, präsentiert von Andreas Kühn.

Ein anderer bekannter deutscher Lautsprecherhersteller aus dem süddeutschen Raum, Nubert, war auch mit einer neuen Aktiven präsent. Wireless-«Mehrklang-Faszination» wurde einem versprochen. In vergangenen Jahren hatte die Marke mit grossen Räumen und grossen Lautsprechern aufgetrumpft. Für einmal war das Angebot äusserlich etwas «schweizerischer» und dezenter abgestimmt – war dann aber qualitativ nicht minder beachtlich. Die Schwaben, die bekanntlich wissen, wie und wo man sparen kann, werben damit, dass sie durch ihren Direktvertrieb ihre Produkte preiswerter anbieten können. Die neue Aktive nuZeo 15 mit total 7 Chassis unter 4800 Euro ist schon eine Kampfansage. Und der Klang war für mich erstaunlich filigran und der Bass zwar immer noch satt, aber nicht übertrieben.

Die Cabasse-Perle «Pelegrina» mit ihrer perlweissen Kugel auf leicht verdrehten Beinen mutet schon «spacy» an. Ich hatte schon einmal selber die kleine «Pearl» bei mir als Gast zu Hause, welche aber nach Diskussionen im Familienrat nicht mehrheitsfähig war und konventionellen Boxen weichen musste. Mir persönlich hatte sie gefallen. Abgesehen von der unorthodoxen Ästhetik bietet sie modernste Technik. Der Preis von rund 30'000 Franken relativiert sich wiederum dahingehend, dass alles, was man zum Hören braucht, mit an Bord ist – inklusive eines hochwertigen Streamers.

Neu in der Schweiz: Die Aktivlautsprecher GGNTKT Model M1 bei HiFi Sulzer.Neu in der Schweiz: Die Aktivlautsprecher GGNTKT Model M1 bei HiFi Sulzer.

Etwas eigenwillig – und dies nicht nur mit Namen – war der aktive, weisse 2.5-Wegler von GGNTKT (wie man dies wohl richtig ausspricht?) bei Sulzer Audio. Das  Model M1 wirbt denn auch für immersive Klangerlebnisse. Jederzeit 121 db Spitzenpegel, unkomprimiert und realitätsnah. Ihre trichterförmige Bauweise verspricht Weiträumigkeit durch ein modelliertes Abstrahlverhalten, was in der Praxis bedeutet: weniger Reflexions- und Diffusschall und mehr Präzision trotz vergrössertem Sweetspot – und somit das Gefühl, mitten im Geschehen zu sitzen.

Bei Airplain kriegt man das Gefühl vermittelt, in der «First class» in der ersten Reihe mitzufliegen. Trotz viel Swissness hat die Marke etwas Mondänes an sich. Das integrierte Streaming-Modul wurde in Zusammenarbeit mit Daniel Weiss, von Weiss Engineering, entwickelt. Ihm wurde 2021 für seine Pionierarbeit in der digitalen Audiotechnik der Technical Grammy Award verliehen – also doch etwas Überflieger-Gene. Und ja, die Lautsprecher klingen so neutral, stimmig und analog – das kann als hohe Kunst des aktiven Lautsprecherbaus bezeichnet werden.

Airplain nutzt konsequent alle Vorteile von Aktivlautsprechern. Die Elektronik des integrierten Streamers stammt vom Digital-Mastermind Daniel Weiss.Airplain nutzt konsequent alle Vorteile von Aktivlautsprechern. Die Elektronik des integrierten Streamers stammt vom Digital-Mastermind Daniel Weiss.

Andreas Heggendorn von Wondermusic tüftelt seit Jahren in Mathon (GR) in luftiger Höhe (1590 m ü. M.) und schönster Aussicht in die Bergwelt mit digitalen FIR-Filtern zur Optimierung von Lautsprechern. Er verwendet für die aktiven Hooter 200 Chassis aus der PA-Welt und erreicht dadurch dennoch – oder erst recht – messtechnisch hervorragendste Ergebnisse, deren Klang auch Audiophile begeistern kann.

Thomas Schneider ist Inhaber und Entwickler einer kleinen Manufaktur in Horgen. Für einmal kommt also nicht Piega aus Horgen, sondern «Wireless Audio». Seine Wireless-Tansmission-Line-Lautsprecher sind mit dem höchsten, nahezu verlustfreiem Wireless-Level WISA ausgerüstet und kommunizieren miteinander via 5-GHz-Band und in 96KHz/24Bit-Qualität.

Kuriositäten

Wer allmählich etwas müde Beine vom Tür-zu-Tür-Schlendern hatte, konnte sich bei A-Relax mittels Klangwiege durch ganzheitlich erlebte Musik entspannen. In einfachen Worten: Man liegt auf einer ergonomisch geformten Entspannungsliege, bekommt zwei akustische Trichter auf die Ohren gerichtet und kann die «dritte Dimension» – sprich die Vibrationen im Bein- und Rückenbereich – beliebig stark mittels Drehregler dazuschalten. Dies soll eine neue Dimension des Hörens ermöglichen … entspannend und witzig wars auf alle Fälle.

Mittels Klangwiege durch ganzheitlich erlebte Musik entspannen bei A-Relax.Mittels Klangwiege durch ganzheitlich erlebte Musik entspannen bei A-Relax.

Als einer der wenigen Kabelanbieter hatte Gotham Cable in seinem Raum ein beachtliches Sortiment an ordentlich aufdrapierten Müsterchen. Ich wusste ehrlich gesagt nicht genau, worauf ich da hätte achten sollen. Das mögen wohl andere anders gesehen oder gehört haben.

Da wäre noch die Bandmaschine von Revox zu erwähnen. Als Nachfolgermodell der legendären B77 wird neu die B77 MK III angeboten. Sie ist für eine kleine Schar gedacht, die sich die maximale Musik-Qualität eines Mastertapes nicht entgehen lassen wollen. 20 Stück sollen im Dezember lieferfertig sein. Der Preis liegt um die 13'000 Franken.

Und etwas Gigantismus und Glimmer gabs dann doch noch. Im hintersten Raum des Untergeschosses wurde einem von Clarisys Audio mit gigantischen grossen Bändchenlautsprechern an superber Elektronik der audiophile Himmel geboten. Für mich klangen sie zwar nicht ganz so neutral – aber magisch und mit hohem Suchtpotential. Würden die Lautsprecher in einem Geschäft an der Zürcher Bahnhofstrasse ausgestellt, hätten sie vermutlich kein Preisschild dran – sie verstehen ...

Grosse Bändchen-Lautsprecher bei Clarisis Audio aus Basel.Grosse Bändchen-Lautsprecher bei Clarisis Audio aus Basel.

Persönliche Highlights

Wer gerne die Vorzüge eines Zweiweglautsprechers geniesst, kommt beim Lautsprecher Kim von Fink Team voll auf seine Rechnung. Auf einem leicht schräg nach hinten abfallenden Metallständer aufgestellt, verströmen sie die Musik so leicht und locker über das ganze Frequenzband zwischen 35 Hz und 25 kHz mit höchster Auflösung – Bändchen-Hochtöner sei Dank – im ganzen Raum. Die Kim klingt für mich wie ein ausgewachsener Standlautsprecher.

Der aus der Studiotechnik bekannte britische Hersteller PMC brachte für mich tatsächlich das Studio ins Hotelzimmer. Nicht nur das Flaggschiff Fenestria (72'000 Franken) konnte brillieren. Dank dem ausgeklügelten Transmission-Line-Prinzip schaffen es schon die kleinen Lautsprecher aus der Prodigy-Serie, einen raumfüllenden, Wohlfühlklang zu zaubern – und das zu einem unverschämt günstigen Preis unter 3000 Franken.

Das PMC-Flaggschiff Fenestria, angetrieben von Electrocompaniet-Elektronik.Das PMC-Flaggschiff Fenestria, angetrieben von Electrocompaniet-Elektronik.

Wenn wir gerade bei den Kleinen mit dem grossen Klang sind: Die knapp ein Meter hohe Spendor A4 (ebenfalls unter 3000 Franken) macht eine sehr gute Falle im mittelgrossen Mövenpick-Raum und überraschte nicht nur mich positiv.

Und da muss auch noch die neue Kii Audio Seven erwähnt sein. Diese Zwerge mögen in kleinen und mittelgrossen Räumen absolut zu überzeugen: präziser, linearer, phasenrichtiger, hochauflösender, bruchloser und raumfüllender Klang mit Sweetspot quasi im ganzen Raum. Seidige Höhen, authentische Mitten. Und apropos «Wums»: Wenn man möchte, machen die Kleinen richtig Klamauk, ohne zu dröhnen. Die Lautsprecher können sich über die IP-Adresse mit einem Dante-Audionetzwerk verbinden; oder mehrere Kii-Three- und Kii-Seven-Einheiten können kombiniert werden, um ein Dolby-Atmos-System zu erstellen.

Die in diesem Herbst lancierten kompakten Kii-Audio-Seven-Aktiv-Lautsprecher verbinden sich mit professionellem Dante-Netzwerk auf Wunsch auch zu einem Mehrraumsystem.Die in diesem Herbst lancierten kompakten Kii-Audio-Seven-Aktiv-Lautsprecher verbinden sich mit professionellem Dante-Netzwerk auf Wunsch auch zu einem Mehrraumsystem.

Überrascht wurde ich ganz besonders bei Trenner & Friedel, einer kleinen Manufaktur aus Graz, welche es offenbar etwas rätselhaft mag. Angefangen damit, dass der Name der Manufaktur auf dem Typenschild kaum zu entziffern war (mutet an keltische oder ägyptische Schriften an) und weiter mit der Bezeichnung des Lautsprechers, der offenbar mit «RA» angesprochen werden will, was alles etwas kryptisch anmutet. Der Klang aber war dann aber auf den Punkt gebracht und schlicht eine Offenbarung.

Die ikonische Trenner & Friedl «RA» in der 3. Generation.Die ikonische Trenner & Friedl «RA» in der 3. Generation.

Fazit

Den rund 2000 Messebesuchenden wird es wohl ähnlich ergangen sein wie mir nach einem ganzen Messe-Tag. Man ist wohlig gesättigt und hat einen etwas «sturmen» Kopf von den eigentlich viel zu vielen Eindrücken. Aber einem echten Audiophilen kann es bekanntlich nie zu viel sein. In Anbetracht dessen, dass einem die Kosten für die Messe erlassen wurden, darf man über allfällige kleine Haare in der Suppe grosszügig hinwegsehen und diese selber generös auf den Tellerrand legen.

Kommerz hin oder her: Es wäre eine gewisse Dankbarkeit den Organisatoren gegenüber angebracht, dass sie nach vier Jahren Unterbruch das Risiko und den Aufwand nicht gescheut haben, die «High End» auch wieder in der Schweiz zu realisieren. Für mich war es ein echtes Highlight und somit ist klar: Ich werde auch im nächsten Jahr wieder Punkt 10 Uhr, wenn’s sein muss noch etwas früher, auf der Matte vor den Eingangstoren beim Mövenpick-Hotel in Regensdorf stehen und mich geduldig auf den Einlass freuen.

Onlinefassung: https://avguide.ch/magazin/finest-audio-show-zuerich-2024-report-von-der-messe
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