Von der Digitalkamera ohne Computer in den Drucker: Dank PictBridge ist dies ohne Markenbindung möglich (Bild: Canon BJ i560)PictBridge – schon wieder alles neu?
Nein, denn einerseits haben verschiedene Hersteller bereits eigene Standards zum Verbinden von Kamera und Drucker ohne Computer entwickelt, zum Teil mit, zum Teil ohne Markenbindung. Nein auch, da PictBridge USB benutzt, welcher sich im Digitalfotobereich bisher breit durchgesetzt hat. Möglich ist aber, diesen Standard in Zukunft auch für andere Schnittstellen zu verwenden, kabelgebunden oder wireless.Ein Beispiel: Der Sanyo DVP-P1

Sanyo DVP-P1
...also doch keine Revolution?
Ja, doch, neu ist, dass sich die Grossen zusammengeschlossen haben und grundsätzlich alle Marken diesen Standard verwenden können. Und der Standard, der ist neu. Somit kommunizieren nur Geräte untereinander, welche dafür spezifiziert sind. Dafür wird eine vorgegebene Funktionalität garantiert, egal welche Marken zu einem Gespann verbunden werden. Prinzipiell denkbar wäre bei älteren Geräten sogar ein Firmware-Upgrade, sofern sie über entsprechende Möglichkeiten und die nötige Hardware verfügen – und der Hersteller dies anbietet.Upgrade übers Internet

Canon CP-300
Was hab ich nun davon?
Da grundsätzlich alle Hersteller auf diesen Standard zurückgreifen können, entfallen gewisse Wettbewerbsvorteile derjenigen Marken, welche eine eigene Direct-Print-Lösung angeboten haben. Und der Markt bietet bereits jetzt einige ganz interessante Drucker, im stationären wie mobilen Bereich, welche nicht nur einer Marke vorenthalten sein sollten.Neue Produkte warten bereits

Olympus Camedia P-10
Gehts auch universeller?

Epson Stylus Photo R300