Revox Neuheiten und Legenden im "foroom" Willisau 2004. Hier die Tonband-Starparade.Neuzeit

David Brouwer, Leiter Produkte Verkauf bei Revox, demonstriert das M51 Steuergerät und den M57 Audioserver die täglich im „foroom“ Willisau fast rund um die Uhr und das seit drei Jahren, im Einsatz stehen. Diese Anlage wurde jetzt nach 3 Jahren auf das neuste Multiroom der M-Serie mit digitalen Nebenraumverstärkern aufgerüstet.
Umfassende Gesamtlösung

Revox Gesamtlösung mit M51, M57, Plasma Bildschirm und Lautsprechern der Re:sound A Linie.
Alles unter Kontrolle

Wolfgang Kelpin, Entwicklungsleiter, präsentiert die Weltneuheit von Revox: Die von Revox patentierte Class D Verstärkertechnik mit erstmals konstantem Dämpfungsfaktor
M51 Digital
Der M51 kommt nun neu als M51 Digital daher und leistet anstelle der bisherigen 5 x 60 Watt bei gleichen Abmessungen 5 x 200 Watt. Bisherige Geräte können mit den digitalen Endstufen nachgerüstet werden. Allerdings sind die digitalen Class D-Verstärker nicht gerade billig herzustellen, und der Aufpreis beträgt voraussichtlich 1000.- bis 1300.- Franken. Mit sichtlichem Stolz verkündete Wolfgang Kelpin, dass die ganze Entwicklung der Class D-Endstufen im Hause Revox erfolgte. Es wurde keine fremde Technologie hinzugekauft und der Schaltungsaufbau ist vollkommen diskret in bekannter und bewährter Miniatur-SMD-Technik.Der Clou
Bekannt ist, dass der Dämpfungsfaktor – ein Mass für die Kontrolle des Verstärkers über den Lautsprecher – bei Digitalverstärkern zu hohen Frequenzen hin immer schlechter wird. Das ist bei allen Konkurrenzprodukten, so teuer diese auch sind, der Fall. Dies bedeutet aber nichts anderes als Klangverfärbungen zu höheren Frequenzen hin, weil der Lautsprecher dem Verstärker nicht mehr hundertprozentig gehorcht. Der Grund ist simpel einfach und liegt darin, dass zwischen den Endtransistoren des Digital-Verstärkers und dem Lautsprecher ein Filter eingeschlauft werden muss, um unerwünschte hochfrequente Stör-Signale herauszufiltern. Und dieses Filter besitzt einen frequenzabhängigen Widerstand, der den Dämpfungsfaktor zu hohen Frequenzen hin drastisch verschlechtert. Dass Kelpin als jahrzehntelanger Lautsprecherkonstrukteur das nicht dulden kann, ist klar. Deshalb ist er auch stolz, dass Revox als erste Firma das Problem Dämpfungsfaktor bei Class D-Verstärkern gelöst hat.Biss auf Granit
Als avguide.ch ihn auf die genaue Arbeitsweise dieser Technik hin befragte, biss man auf Granit. Nur soviel war über diese brandneue, patentierte Technik zu erfahren, als dass das Signal vor und nach dem Verstärker verglichen wird und zwei Regelkreise mit im Spiel sind. Das Resultat ist ein immer gleich bleibender Dämpfungsfaktor von 200. Auf die Frage, ob denn eventuelle Impulsverzögerungen, hervorgerufen durch die Regelkreise, sich nicht negativ auf den Klang auswirken könnten, antwortete Kelpin lächelnd mit einem bestimmten „Nein“. avguide.ch wird sich so bald als möglich diese Technik anhören und prüfen, ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind und Revox tatsächlich den bestklingenden Digitalverstärker der Welt baut.
Die 5 Digitalverstärker mit je 200 Watt benötigen nicht mehr Platz als die bisherige 5 x 60 Watt Einheit
Revox Legenden

David Brouwer und Hans-Jörg Strasser mit der legendären 700Serie . Von oben nach unten: B 77, B 760, B 750.

Ursprünglich besass eine Tessiner Firma den Namen Revox für ihre Weckeruhren. Sie trat aber bei Geschäftsaufgabe den Namen Revox an Willi Studer ab. Daneben der 59A Röhrenvorverstärker aus dem Jahre 1955

1949: Willi Studers Gesellenstück. Von Willi Studer umgebautes US-Tonbandgerät Dynavox. Es liess in ihm den Gedanken reifen, selber Tonbandgeräte herzustellen.

Revox-Kenner und Fan Hans-Jörg Strasser besitzt praktisch alle Revox Geräte, teilweise sogar mehrfach. Hier mit folgenden Geräten: A 76 Tuner, A 77 Tonbandgerät und A 78 Stereoverstärker. (70er Jahre)

Polarisiert auch heute noch: Für die einen der absolute Revox-Hit für die anderen eine Entgleisung. Die Revox Evolution-Anlage aus dem Jahre 91/92 stellte erstmals die Komponenten höhenmässig nebeneinander. Die Anlage hatte ein revolutionäres Design, ein absolut kratzfestes Gehäuse und eine zukunftsweisende Bedienung.