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Vom Spiegel befreit

Testbericht: Nikon Z 7 mit Z-Bajonett

Die Z 7 ist Nikons Einstieg in das spiegellose Vollformat und die erste Kamera mit Z-Bajonett. Sie hat 45 Megapixel Auflösung, einen eingebauten Bildstabilisator und ein Klappdisplay. avguide.ch hat sie mit den neuen Nikkor-Z-Objektiven ausprobiert.

Von Hanspeter Frei · 28. Oktober 2018
Hochauflösend und spiegellos: Nikons Systemkamera Z 7 besitzt das neue Z-Bajonett und bietet über 45 Megapixel Bildauflösung.Hochauflösend und spiegellos: Nikons Systemkamera Z 7 besitzt das neue Z-Bajonett und bietet über 45 Megapixel Bildauflösung.

Nikon Schweiz konnte avguide.ch eines der ersten begehrten Serienmodelle der neuen spiegellosen Nikon Z 7 für ein paar Tage zur Verfügung stellen, zusammen mit den neuen Nikkor-Z-Objektiven 24–70 mm/4 S und 35 mm/1.8 S. Mit dazu gab es noch den FTZ-Adapter, um F-Objektive wie zum Beispiel das AF-S Nikkor 70–200 mm/2.8E FL ED VR anzuschliessen.

Das Testen von Nikon Kameras mit Wechselobjektiven beginnt wie üblich zuerst mit einer Gehirnumpolung. Alle Drehbewegungen wie Objektive ans Bajonett ansetzen oder Deckel abnehmen werden nicht in der wie bei allen anderen Kamerasystemen üblichen Richtung, sondern entgegengesetzt ausgeführt. Auch das neue Z-Bajonettsystem ändert nichts daran. Wer dies vergisst, schraubt den Objektivdeckel noch fester an anstatt ihn zu lösen. Und bringt ihn danach kaum mehr ab.

Die Nikon Z 7 ist seit diesem Monat erhältlich und läutet mit ihrem Z-Bajonett bei Nikon das spiegellose Vollformat-Zeitalter ein. Ihre Auflösung von über 45 Megapixel ist eine der höchsten unter den Kleinbildkameras. Wer mehr möchte, muss sich schon im Mittelformat-Bereich umsehen.

Ihre kleine Schwester Z 6 bietet mit 24,5 Megapixel weniger Auflösung und weniger Autofokus-Punkte, dafür einen grösseren ISO-Bereich und mehr Serienbilder pro Sekunde. Ansonsten jedoch entspricht sie der Z 7. Die Nikon Z 6 soll ab Ende November 2018 in den Handel kommen.

Wer die Nikon Z 7 das erste Mal in den Händen hält, glaubt kaum, dass dies das allererste Modell einer neuen Kamerageneration ist; so gelungen gestaltet und «fertig» kommt sie daher. In manchen Dingen übertrifft sie gar das Spiegelreflex-Topmodell D850 von Nikon. Von diesem hat sie vieles geerbt und muss sich auch damit vergleichen lassen.

Zum Beispiel beim Gewicht. Die Z 7 wiegt mit Akku und Speicherkarte gut 330 Gramm weniger als die rund ein Kilogramm schwere D850. Mit 134 x 100,5 x 67,5 mm Abmessung ist die Z 7 zwar etwas kleiner, lässt sich jedoch auch mit grossen Fingern immer noch gut halten. Dem Trend zur extremen Miniaturisierung folgt Nikon bei der Z 7 definitiv nicht.

Das Gehäuse der neuen Kamera besteht aus einer robusten Magnesiumlegierung. Laut Nikon ist die Stabilität wie auch die Staub- und Tropfwasserresistenz auf dem Niveau der D850, also wie bei High-End-Spiegelreflexkameras. Dasselbe gilt für Ergonomie und Bedienbarkeit, die von der langjährigen Erfahrung von Nikon profitieren. Neben einem komfortablen Griff wurden Bedienelemente wie der Sub-Wähler, AF-ON-Taste, ISO-Einstellung und Belichtungskorrektur so platziert, dass sie die Bedienung schnell und einfach gestalten. Zusätzlich gibt es oben auf der Kamera ein Display, auf dem Informationen zu den Einstellungen angezeigt werden.

Der elektronische Sucher basiert auf einem OLED-Display mit 3,69 Millionen Bildpunkten, hat eine Bildfeldabdeckung von ca. 100 Prozent und einen Vergrösserungsfaktor von 0,8. Damit lässt er sich mit einem optischen Sucher vergleichen, bietet jedoch viel mehr Anzeigemöglichkeiten. So lässt sich zum Beispiel das Nikon-typische «i»-Menü anzeigen. Damit kann die Fotografin oder der Fotograf verschiedene Aufnahmeeinstellungen wie ISO-Empfindlichkeit, AF-Messfeldsteuerung und Picture-Control-Konfiguration betrachten und schnell einstellen, ohne das Auge vom Sucher nehmen zu müssen.

Der 8,1 cm grosse, neigbare LCD-Monitor besitzt rund 2,1 Millionen Bildpunkte und eine Touch-Funktion, die ihrem Namen wirklich gerecht wird. So kann man damit nicht nur bequem mit den Fingern das AF-Feld (mit oder ohne Foto-Auslösung), sondern auch die meisten angezeigten Werte und die vielen Menü-Einstellungen direkt auswählen und anpassen. Und bei der Wiedergabe startet ein Druck auf das grosse Play-Symbol auf dem Display auch tatsächlich den Film. Hast du das gehört, Sony?

Kompakt: Die Nikon Z 7 ist kleiner und leichter als eine DSLR, aber dennoch voluminös genug, um sie auch mit grossen Händen sicher zu halten. Der Monitor ist nicht mehr fest eingebaut, sondern lässt sich neigen.Kompakt: Die Nikon Z 7 ist kleiner und leichter als eine DSLR, aber dennoch voluminös genug, um sie auch mit grossen Händen sicher zu halten. Der Monitor ist nicht mehr fest eingebaut, sondern lässt sich neigen.

Erster kamerainterner Bildstabilisator von Nikon

Die Nikon Z 7 und die Z 6 verfügen über einen in die Kamera integrierten Bildstabilisator, in der Nikon-Welt als «VR» («Vibration Reduction») bezeichnet. Der Bildstabilisator kompensiert Bewegungen über fünf Achsen, indem der beweglich gelagerte Bildsensor horizontal, vertikal und in der Rotation verschoben wird. Die Wirksamkeit des Stabilisators soll einer um ca. 5,0 Lichtwertstufen (EV) kürzeren Belichtungszeit entsprechen.

Das Geniale daran: Die Stabilisation funktioniert auch mit bereits vorhandenen Nikkor-F-Objektiven, sogar bei solchen ohne Bildstabilisator, wenn sie mit dem optionalen Bajonettadapter FTZ verwendet werden. Bei Objektiven mit eigenem Stabilisator arbeiten beide Systeme gemeinsam. Das Objektiv übernimmt dabei die Korrektur bei Verschwenkungen, die restlichen Achsen werden vom Kamerastabilisator ausgeglichen.

Da momentan nur die beiden Z-Nikkor-Objektive 24–70mm/4 S und 35mm/1.8 S erhältlich sind (ein Nikkor Z 50mm f/1.8 S ist auf Ende Oktober 2018 angekündigt), werden die meisten Nikon-Fans eine Kit-Variante mit dem FTZ Objektivadapter kaufen. Damit stehen ihnen die ganze Palette an Nikkor-Objektiven mit F-Bajonettanschluss zur Verfügung.

Wir haben das AF-S Nikkor 70–200 mm/2.8E FL ED VR sowie das AF-S Nikkor 24–70 mm/2.8G ED via Adapter an der Z 7 betrieben und konnten keine Performance-Einbussen oder sonstige Beeinträchtigungen gegenüber einer Spiegelreflexkamera feststellen. Mit den originalen Z-Objektiven fokussiert die Z 7 noch etwas schneller, was gegenüber den adaptierten Optiken jedoch nur bei wenig Licht auffiel.

Das Handbuch listet nicht kompatible Objektive und Zubehör wie Telekonverter oder Zwischenringe auf. Ohne Probleme sollten AI-, AF-S- und AF-P-Objektive funktionieren. Der FTZ-Adapter selbst ist linsenlos. Er überbrückt im Grunde genommen nur die unterschiedlich langen Auflagemasse von F- und Z-Bajonett und überträgt die Anschlusskontakte.

Der Bajonettadapter FTZ (F-to-Z-Bajonett) ermöglicht es, Nikkor-Objektive mit F-Bajonett am Z-Bajonett zu benutzen.Der Bajonettadapter FTZ (F-to-Z-Bajonett) ermöglicht es, Nikkor-Objektive mit F-Bajonett am Z-Bajonett zu benutzen.

Speichern und verbinden

Ja, die Nikon Z 7 hat nur einen Karten-Slot und benötigt die exotischen und teuren XQD-Speicherkarten. Ob dies ein Fehler der Nikon-Ingenieure war, wird die Zukunft zeigen. Die Meinungen darüber kann man im Web nachlesen. Ich denke, wer schon mal eine dieser robusten XQD-Karten gesehen hat, wird sich wieder etwas beruhigen. Für diejenigen, die ihren Datenverlust durch Kartenfehler bereits hinter sich haben oder zwingend auf zwei Slots angewiesen sind, ist die Nikon Z 7 aus dem Rennen.

Bei der Stromversorgung macht Nikon wieder Boden gut. Der Akku EN-EL15b kann im Ladegerät oder in der Kamera über USB geladen werden. Ältere EN-EL15-Batterien dürfen ebenfalls verwendet werden, lassen sich jedoch nicht per USB, sondern nur extern laden.

Apropos Akkuladung: Nach CIPA-Standard schiesst die digitale Spiegelreflexkamera Nikon D850 mit einer Akkuladung 1840 Fotos, die spiegellose Z 7 nur gerade 330 Bilder. Hier spricht der Stromverbrauch des elektronischen Suchers eine deutliche Sprache. Soweit die Theorie, im praktischen Einsatz sind mit der Z 7 deutlich mehr Fotos möglich. Profifotografen berichten auch bei intensiver Sucher- und Monitor-Nutzung von gut 800 Bildern.

Die Anschlussvielfalt der Z 7 umfasst integriertes Wi-Fi (für direkte Verbindungen zu Smartgeräten bei Verwendung der SnapBridge-App), Bluetooth, Mikrofon, Kopfhörer, Zubehör, HDMI Typ C (Mini-HDMI) und USB-C. Eine Blitzsynchronbuchse fehlt ebenso wie ein interner Blitz. Der muss extern über den Standard-Blitzschuh angeschlossen werden.

Vorhandene Nikon-Zubehörkomponenten wie der Wireless-LAN-Sender WT-7 oder das Advanced Wireless Lighting mit Funksteuerung zum Fotografieren mit mehreren Blitzgeräten werden von der Z 7 unterstützt.

Kritikpunkt: Es ist nur ein Kartenschacht für exotische XQD-Speicherkarten vorhanden.Kritikpunkt: Es ist nur ein Kartenschacht für exotische XQD-Speicherkarten vorhanden.

Im Foto-Einsatz

Handfest: Der tiefe Griff vermittelt eine gute und angenehme Haptik. Neben dem Bajonett befinden sich die beiden vorderen Funktionstasten.Handfest: Der tiefe Griff vermittelt eine gute und angenehme Haptik. Neben dem Bajonett befinden sich die beiden vorderen Funktionstasten.

Die Nikon Z 7 liegt dank der tiefen Griffmulde sehr gut in der Hand. Auf der Oberseite befindet sich das verriegelbare Funktionswählrad, vorne auf dem Griff um den Auslöser herum angeordnet sind die Videotaste, der ISO-Knopf und die Belichtungskorrektur-Taste. Der Ein/Aus-Schalter ist ganz nach vorne gerutscht und sitzt über dem vorderen Einstellrad. Das Schulterdisplay ist nicht mehr so grosszügig ausgefallen wie noch bei der D850, lässt sich jedoch immer noch gut ablesen. Ich musste jedoch bewusst darauf schauen und habe es eigentlich gar nicht benötigt, denn es gibt genug Info-Anzeigen im Sucher oder auf dem Monitor während der Bedienung.

Durch das kleinere Gehäuse und den neigbaren Monitor mussten einige der gewohnten Nikon-Tasten anders platziert werden. So befinden sich hinten am linken Rand überhaupt keine Knöpfe mehr, die OK-Taste wurde rechts im Multifunktionswähler eingemittet, darunter sind die Menü- und die Grösser/Kleiner-Tasten angeordnet. Das typische Bedienkonzept wurde jedoch übernommen und Nikon-Fotografen werden sich schnell zurechtfinden.

Leute mit grossen Nasen dürfen sich freuen. Der elektronische OLED-Sucher steht genügend weit vor, damit man nicht dauernd seine Spuren auf dem Monitor hinterlässt.

Alte Bekannte: Die gewohnten Nikon-Tasten sind weiterhin vorhanden, wurden jedoch etwas umplatziert. Die Werte der Informationsanzeige auf dem Display sind per «i»-Taste oder -Symbol veränderbar.Alte Bekannte: Die gewohnten Nikon-Tasten sind weiterhin vorhanden, wurden jedoch etwas umplatziert. Die Werte der Informationsanzeige auf dem Display sind per «i»-Taste oder -Symbol veränderbar.

Die Anzeigen des «i»-Info-Menüs lassen sich neu auch konfigurieren und sie reagieren auf Fingertippen. Überhaupt finde ich den Touchscreen der Z 7 sehr gelungen und optimal ins gesamte Bedienungskonzept integriert. Einzig das Positionieren des Autofokus-Felds mittels Finger auf dem Monitor, während man durch den Sucher schaut, hätte ich mir noch gewünscht.

So muss man dazu den Joystick, von Nikon etwas irreführend als Sub-Wähler bezeichnet, nehmen, was jedoch auch sehr gut funktioniert. Diesen Sub-Wähler habe ich gleich umprogrammiert, damit ich mit ihm auch durch die Menü-Einstellungen scrollen kann, anstatt nur das AF-Feld zu verschieben. Wie den Sub-Wähler lassen sich auch die meisten übrigen Tasten mit anderen Funktionen umbelegen oder ihre Wirkungsweise ändern – jeweils nach Foto- und Video-Einsatz getrennt.

So hatte ich etwas Mühe mit den beiden vorderen Funktionstasten neben dem Bajonett. Standardmässig muss man sie gedrückt halten, um Werte wie zum Beispiel den Weissabgleich zu verstellen. Damit kam ich mit meinen Fingern nicht so recht zu Wege und habe sie deshalb so eingestellt, dass ein Druck darauf die Funktion fixiert, ich den Wert bequem anpassen kann und der nächste Druck die Taste wieder freigibt.

Individuell: Beinahe jede Taste lässt sich seinen eigenen Bedürfnissen anpassen.Individuell: Beinahe jede Taste lässt sich seinen eigenen Bedürfnissen anpassen.

Hilfestellung

Mit der Nikon Z 7 lässt sich in den unterschiedlichsten Konfigurationen fotografieren und filmen. Das Menüsystem ist dementsprechend umfangreich. Nur schon das Autofokus-Menü führt zwölf Unterpunkte auf. Zum Glück erscheinen zu den meisten Punkten nach Drücken des «i»-Symbols ausführliche Hilfe-Texte in verständlichen Deutsch. Besten Dank dafür, Nikon.

Mit der Kamera wird zudem ein 264-seitiges Kompakthandbuch mitgeliefert. Hilft auch das nicht mehr weiter, lässt sich zusätzlicher Lesestoff als PDF-Referenzhandbuch mit 488 Seiten Umfang vom Web herunterladen.

Ein Tipp dazu: Ich wollte wissen, wie man einen direkten Weissabgleich erstellt, was mit Nikon-Kameras im Vergleich zu anderen Lösungen immer noch unnötig kompliziert vonstatten geht. Leider brachte die Suche nach «Weiss» oder «Weissabgleich» in der PDF-Referenz keine Treffer. Erst nachdem ich den Begriff mit scharfem S («ß», «Eszett»), also «Weißabgleich» eingab, kamen die Ergebnisse.

Bei so vielen Einstellungen ist man froh, die am häufigsten gebrauchten unter drei Benutzereinstellungen am Funktionswählrad abspeichern oder bis zu 20 Menüpunkte im Reiter «Mein Menü» sammeln zu können.

Hybrid-Autofokus

Das Funktionswählrad kommt aufgeräumt daher. Neben der grünen Vollautomatik und den PASM-Symbolen gibt es noch die bereits erwähnten drei benutzerbelegbaren Speicher U1 bis U3. Eine Fotomotiv-, Effekte- oder Video-Einstellung fehlt. Für Letztere gibt es einen eigenen Umschalter.

Die Aufnahme-Einstellungen habe ich meistens per «i»-Taste über das Info-Menü aufgerufen und geändert. Entweder durch direktes Tippen auf die Symbole und das Anpassen der Werte durch Wischen über den Monitor, oder mit den Einstellrädern. Vorteil der Räder: Man muss das Auge nicht vom Sucher nehmen.

Dasselbe gilt auch fürs Ändern der ISO-Werte über die ISO-Taste. Hält man sie gedrückt und dreht am vorderen Rad, wird die ISO-Automatik ein- oder ausgeschaltet. Mit dem hinterem Rad verstellt man die ISO-Zahlen. Interessant ist die ISO-Automatik im manuellen Fotomodus «M». Fixiert man hier Belichtung und Blende, lässt sich über die automatische ISO-Anpassung dennoch mit Belichtungsautomatik fotografieren.

Die Z 7 arbeitet mit einem neuen, von Nikon selbst entwickelten Hybrid-CMOS-Autofokus. Dabei sind 493 sogenannte «Focal-plane Phase-Detection AF Pixel» über rund 90 Prozent des Bildes bis nahe an die Ränder des Sensors verteilt. Dieser Phasen-AF wird bei Bedarf zusätzlich von einem Kontrast-AF unterstützt, zum Beispiel bei wenig vorhandenem Licht. Damit fokussiert die Z 7 sehr schnell und genau und erreicht problemlos das Niveau von Spiegelreflexkameras. Vor allem beim Filmen mit den nativen Z-Nikkor-Objektiven war der neue Autofokus sogar aktuellen Kameras wie etwa der D850 überlegen.

Bei unseren Test-Aufnahmen war jedenfalls sehr selten ein Fokus-Pumpen auszumachen, und wenn, dann meist in dunklen Situationen, wo der AF auch merklich langsamer arbeitete. Was weniger überzeugte, war die Motivverfolgung mit Schärfenachführung. Zu oft verlor sie das zu verfolgende Motiv. Ist sie angewählt, kann auch eine Gesichtserkennung hinzugeschaltet werden, was dann wieder besser funktionierte. Eine Augenerkennung gibt es jedoch nicht, dafür kann unter den AF-Messfeldern als kleinste Form die «Nadelspitze» gewählt werden.

Auf die Spitze getrieben: Mit dem «Nadelspitzen-Messfeld» kann auf kleinste Sujets präzise automatisch scharfgestellt werden. Die AF-Gesichtserkennung ist in der «automatischen Messfeldsteuerung» für Motivverfolgung eingebunden.Auf die Spitze getrieben: Mit dem «Nadelspitzen-Messfeld» kann auf kleinste Sujets präzise automatisch scharfgestellt werden. Die AF-Gesichtserkennung ist in der «automatischen Messfeldsteuerung» für Motivverfolgung eingebunden.

Bei Serienaufnahmen hängt die Bildrate stark von der gewählten Bildqualität, der RAW-Bittiefe und des Verschluss-Typs ab. Die theoretisch möglichen neun Bilder pro Sekunde habe ich zwar nicht erreicht, aber 6 bis 7 Bilder bei vollen 45 Megapixel Bildauflösung und JPEG/RAW-Speicherung sind auch sehr respektabel. In der Abenddämmerung waren es dann noch 3 bis 4 Bilder. Leider ist der Pufferspeicher der Z 7 sehr schnell voll, vor allem bei RAW-Aufnahmen, und dann sinkt die Geschwindigkeit erheblich oder die Kamera signalisiert mit «BUSY» eine Zwangspause.

Neben Serienbildern beherrscht die Z 7 natürlich auch die klassischen Belichtungsreihen und sogar Reihenaufnahmen mit unterschiedlichen Weissabgleichen und Fokussierungen. Mit fünf oder neun Belichtungen pro Reihe lassen sich problemlos HDR-Bilder erstellen. Daneben kann die Z 7 über ihre HDR-Funktion Bilder auch direkt in der Kamera zusammensetzen und als neues HDR-Foto abspeichern.

Picture-Control

Beim 45,7 Megapixel grossen, rückwärtig belichteten CMOS-Sensor der Z 7 wird die Sensorfläche nicht nur optimaler ausgenützt als bei herkömmlichen Sensoren, er kann auch nicht ganz senkrecht einfallendes Licht besser aufnehmen. Damit ist er weniger anfällig für Randunschärfen oder Farbsäume (chromatische Aberrationen) und auch die Vignettierung hat man besser im Griff.

Der Sensor misst 35,9 x 23,9 mm, hat also Kleinbildabmessungen und wird bei Nikon als FX-Format bezeichnet. Im 3:2-Bildverhältnis beträgt die höchste Bildauflösung 8256 x 5504 Pixel. Damit lässt sich auch im Nachhinein tief ins Foto zoomen und ohne Qualitätsverluste Bildausschnitte vergrössern.

Die Z 7 liefert eine sehr gute Bildqualität. Die Fotos konnten auch kritische Betrachter überzeugen, ganz gleich, ob sie mit nativen Z-Nikkoren oder über den FTZ-Adapter angeflanschten F-Objektiven geschossen wurden. Bunte Farbsäume oder sonstige Farbstörungen waren auch bei hohen Kontrasten nicht zu erkennen. Bei einigen JPEG-Bildern direkt aus der Kamera wurde ein schwaches Überstrahlen von weissen Flächen bemängelt. Dies war vor allem bei Landschaftsaufnahmen unter strahlender Sonne erkennbar. Interessanterweise war dort immer automatisches «Active D-Lighting» eingeschaltet, das solche Dinge eigentlich vermeiden sollte. Es lohnt sich also, mit den verschiedenen «Active D-Lighting»-Einstellungen zu experimentieren.

Für einige Personen hatten die Bilder eine etwas zu kühle Farbanmutung, schienen zu bläulich. Anderen fiel dies überhaupt nicht auf. Für mich sind die JPEG-Fotos jedenfalls gelungen und dürfen ohne weitere Bearbeitung verwendet werden. Wer neben JPEG auch noch im RAW-Format fotografiert, kann sich natürlich im erweiterten Bearbeitungsspielraum austoben.

Erstaunt hat auch die hohe Detailtreue und das geringe Rauschen trotz der sehr hohen Sensorauflösung. Bis ISO 1000 gibt es nichts zu nörgeln. Auch mit abgeschalteter Rauschunterdrückung sind Aufnahmen bei ISO 3200 noch annehmbar. Oberhalb von ISO 6400 nimmt das Helligkeitsrauschen dann stark zu. Farbrauschen gibt es so gut wie keines. Ein Available-Light-Champion ist die Kamera trotzdem nicht.

Dank einer niedrigen ISO-Empfindlichkeit von 64 eignet sich die Z 7 ideal für Motive bei gutem Licht, etwa Landschaftsaufnahmen oder Studiofotografie, wo sie ihre hervorragende Bildqualität souverän ausspielen kann.

Der Menüpunkt «Stille Auslösung ON» schaltet vom mechanischen auf den elektronischen Verschluss um und erlaubt das geräuschlose Fotografieren. Bewegen sich dabei die Kamera oder das Motiv, zeigen sich je nach Geschwindigkeit und Richtung unterschiedlich starke Verzerrungen an senkrechten Kanten und Flimmern oder Streifenbildung unter bestimmten Lampentypen (sogenannte Rolling-Shutter-Effekte). In der Fotostrecke sind zwei Beispiele von Aufnahmen in Bewegung zu sehen. In solchen Situationen fotografiert man besser wieder mit dem mechanischen Verschluss.

Wer seinen Bildern gleich bei der Aufnahme einen bestimmten Look zuweisen möchte, findet in der Nikon-Picture-Control-Konfiguration 28 verschiedene Bildprofile, die ohne lange Nachbearbeitung ansprechende, natürliche oder künstlerisch verfremdete JPEG-Fotos direkt aus der Kamera liefern. Dabei passt die Kamera ausgehend von der Picture-Control-Konfiguration «Standard» Farbtöne sowie Tonwerte an und sorgt zum Beispiel beim Profil «Porträt» für weichere Hauttöne und bei «Landschaft» für lebhaftere Farben von Bildinhalten wie Himmel, Blätter und Gras.

Wer damit nicht zufrieden wird, darf die Profile auch auf seine Bedürfnisse hin weiter anpassen. Bei der Z 7 wurden zudem die Parameter für die Scharfzeichnung innerhalb der Picture-Control-Konfigurationen um eine neue Option ergänzt, mit der gezielt die Schärfung mittelfeiner Strukturen gesteuert werden kann. Zusammen mit den Parametern «Scharfzeichnung» und «Detailkontrast» können so verschiedene Texturen im Bildausschnitt schärfer oder weicher abgebildet werden. Bei den kreativen Profilen kann zudem die Effektstärke auf Werte zwischen 0 und 100 eingestellt werden.

RAW-Bilder können direkt in der Kamera bearbeitet und Bildgrösse, Weissabgleich, Picture-Control-Stil, Farbraum oder Active D-Lighting im Nachhinein angepasst werden. Das Resultat wird dann als neue JPEG-Kopie gespeichert.

Bewegte Bilder

VJ-Einsatz: Mit Anschlüssen für externes Mikrofon und Kopfhörer ist die Nikon Z 7 auch für Videofilmer sehr interessant.VJ-Einsatz: Mit Anschlüssen für externes Mikrofon und Kopfhörer ist die Nikon Z 7 auch für Videofilmer sehr interessant.

Erst war ich sehr skeptisch: Videofilmen mit Nikons Spiegelreflexkameras hinterliess bei mir bisher eher, dezent ausgedrückt, zwiespältige Gefühle. Geräuschvolle hin- und hersuchende AF-Motoren während des Filmens sind nicht das, was ich unter professioneller Videoaufnahme verstehe.

Zudem rät das Handbuch wie schon bei früheren Nikon-DSLRs auch bei der Z 7 eher vom Filmen ab. «Flimmern, Streifenbildung oder Darstellungsfehler sind möglicherweise auf dem Monitor und im endgültigen Videofilm sichtbar», steht da zu lesen. Und weiter: «Es können ausserdem treppenförmige Konturen, Farbsäume, Moiré-Effekte und helle Flecken auftreten», oder «Beachten Sie, dass Rauschen (zufällig angeordnete helle Pixel, Schleier oder Streifen) und unerwartete Farben im Bild auftreten können, wenn Sie ins Livebild hineinzoomen.»

Alles Schnee von gestern und unnötig: Die Nikon Z 7 hat mich beim Videofilmen sehr positiv überrascht. In den Farben und vor allem beim automatischen Scharfstellen. Der neu entwickelte Hybrid-CMOS-Autofokus ist wirklich eine Verbesserung und arbeitet sehr ruhig, zügig und genau. Kein Vergleich mehr zu früher!

Nur im Video-Modus lässt sich der «Permanente Autofokus» einschalten, die meisten übrigen Foto-Einstellungen sowie «Picture-Control» oder «Active D-Lighting» funktionieren auch nach Umschalten in den Movie-Modus. Danach kann bei manchen Menüpunkten zwischen einem eigenen Wert für Video oder «Gemäss Fotoeinstellungen» ausgewählt werden.

Am einfachsten filmt es sich in der Vollautomatik. Mehr Kontrolle hat man im manuellen Modus, wo sich während des Filmens Verschlusszeit und Blende anpassen lassen. Der Einstellring der Nikkor-Z-Objektive ist von manueller Fokussierung auf Autofokus umschaltbar. Dann dient er einer benutzerdefinierbaren Funktion und kann zum Beispiel Blende und Belichtungskorrektur leise und komfortabel ändern.

Videoformate: Erste Menü-Seite zur Wahl von Videogrösse und Bildrate.Videoformate: Erste Menü-Seite zur Wahl von Videogrösse und Bildrate.

Mit der Z 7 und der Z 6 können 4K-UHD-Filme im Vollformat (3840 x 2160 Pixel) mit maximal 30p aufgenommen werden, in Full-HD auch Filme mit 120p. Schärfere 4K-UHD-Filme werden durch das Auslesen aller Pixel erreicht. Die maximale ununterbrochene Aufnahmelänge bei 4K-UHD und Full-HD ist auf 30 Minuten begrenzt. Eine Zeitlupenaufnahme ist in Full-HD-Videoqualität für maximal 3 Minuten möglich.

Mit dem neigbaren Monitor sind auch Aufnahmen auf Bauchhöhe diskret und bequem möglich. Wie beim Fotografieren lässt sich die Schärfe auch beim Filmen per Fingertipp verlagern und das Fokus-Peaking beim manuellen Fokussieren als Hilfe einschalten. Einen wichtigen Unterschied gibt es dennoch. Im Foto-Modus springt der AF regelrecht in die Schärfe, während er beim Filmen angenehm langsam auf den Punkt kommt. Die Geschwindigkeit lässt sich dem Sujet entsprechend anpassen, ebenso die AF-Verfolgungsempfindlichkeit.

Variabel: Die AF-Geschwindigkeit beim Filmen lässt sich anpassen.Variabel: Die AF-Geschwindigkeit beim Filmen lässt sich anpassen.

Mit diesen Möglichkeiten lassen sich schöne Schärfe-Übergänge «fahren». Man stellt zu Beginn der Szene manuell unscharf auf ein schönes Bokeh, und sobald die Aufnahme startet, wird das Bild langsam scharf. Oder man führt einen Reiss-Schwenk aus und die Kamera stellt an dessen Ende gemächlich auf das Motiv scharf.

Zur Filmaufnahmekontrolle stehen unter anderem Anzeigen für Histogramm, Mikrofonpegel oder künstlichen Horizont zur Auswahl. Leider sind sie nicht miteinander kombinierbar. Gleichzeitig Helligkeit und Ton-Aussteuerung kontrollieren geht also nicht. Oder nur über externe Geräte, die sich über die HDMI-Buchse anschliessen lassen. Diese ist – wichtiges Detail im hektischen Filmer-Alltag – in der gegenüber der Micro-Variante deutlich robusteren Mini-Version ausgelegt.

Neben Kamera- und Objektiv-Bildstabilisator lässt sich im Video-Modus zusätzlich ein elektronischer Stabilisator aktivieren, der jedoch den Bildwinkel verringert und dadurch die Brennweite scheinbar etwas verlängert. Diesen sollte man am besten nicht gleich einschalten, die Bildberuhigung ist durch die beiden andern meistens mehr als genügend. Als Beispiel dient das Verfolgen eines Mofa-Fahrers mit Bildstabilisator-Option «Sport» und dem AF-S Nikkor 70–200 mm/2.8E FL ED VR, an die Kamera angedockt über den FTZ-Adapter. Die Stabilisierung erfolgt nur vertikal, der Mopedfahrer bleibt horizontal «flüssig» in Fahrt und im Fokus.

Im Video-Modus lassen sich Fotos aufnehmen, ohne die Filmaufnahme zu unterbrechen. Dazu drückt man einfach den Auslöser vollständig herunter. In der Anzeige blinkt währenddessen ein Fotokamera-Symbol.

N-Log und Timecode

Wer seine Videoszenen später farbkorrigieren möchte, wählt bei der Aufnahme die N-Log-Einstellung für einen grossen Dynamikumfang. Dann bleiben die Details in Lichtern und Schatten erhalten und übersättigte Farben werden vermieden. N-Log-Aufnahmen müssen direkt auf einem externen Gerät aufgezeichnet werden. Ein Schreiben auf die Speicherkarte der Kamera ist nicht möglich.

Da solche Aufnahmen etwas farblos und verwaschen erscheinen, lässt sich eine Darstellungshilfe für die Live-Vorschau des Videomaterials einschalten. Die Farben der Vorschau werden zwar vom endgültigen Film abweichen, dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die tatsächlich aufgenommenen Videobilder.

Die Timecode-Funktion der Z 7 erleichtert das Synchronisieren von Video- und Filmmaterial, das mit mehreren Geräten aufgezeichnet wurde.

Die Videobilder der Z 7 können ebenfalls überzeugen, und dies nicht nur bei Sonnenschein. Durch den Vollformat-Sensor und dank des Auslesens aller Pixel (für Insider: kein «Pixel-Binning») sind Aufnahmen auch bei wenig Licht erstaunlich scharf, rauschfrei und farbtreu.

Da sich die Fotobildprofile «Picture Control» auf das Videomaterial legen lassen, sind Filme mit dem gewünschten Look direkt aus der Kamera heraus möglich, ohne nachträgliche Bearbeitung. Es gibt sogar ein rudimentäres Schnittprogramm in der Kamera.

Cutter inside: Die Z 7 bietet kameraintern eine einfache Videoschnittfunktion an.Cutter inside: Die Z 7 bietet kameraintern eine einfache Videoschnittfunktion an.

Fazit

Die Z 7 ist ein gelungener Einstieg in Nikons spiegellose Vollformatwelt. Auch im Videobereich hat sie kräftig zugelegt.Die Z 7 ist ein gelungener Einstieg in Nikons spiegellose Vollformatwelt. Auch im Videobereich hat sie kräftig zugelegt.

Mit der Z 7 ist Nikon ein beeindruckender Start in das spiegellose Vollformat gelungen. Das robuste und ergonomische Gehäuse konnte mich sofort überzeugen. Die Z 7 ist meiner Meinung nach momentan eine der am besten zu bedienenden spiegellosen Kameras. Vor allem beim Touchscreen könnten sich andere Hersteller noch einiges abschneiden. Ich wollte hier nicht nochmals Sony erwähnen, ups ...

Der hochauflösende elektronische Sucher bietet ein grosses und scharfes Bild, das die Vorteile von direkt ins Bild einblendbaren Anzeigen perfekt unterstützt. Der schnelle Autofokus und die ausgezeichnete Bildqualität stellen auch Profis zufrieden. Die riesige Bildauflösung von 45 Megapixel bietet für viele Einsatzbereiche mehr als genügend Reserven.

Beim eingebauten Bildstabilisator ist Nikon wohl über seinen eigenen Schatten gesprungen. Einfach genial, wie er nicht nur die neuen Z-Nikkore, sondern auch adaptierte Objektive unterstützt, ganz gleich, ob sie selbst schon stabilisiert sind oder nicht.

Im Videobereich hat die Z 7 gegenüber ihren Vorgängerinnen einen grossen Schritt nach vorn gemacht. Filmemacher werden vor allem am leisen und zuverlässigen neuen Autofokus und den 4K/UHD-Bildern Freude haben.

Natürlich ist auch eine Z 7 nicht perfekt. Das Speicherkartenformat, nur ein einziger Kartenschacht sowie der zu kleine Pufferspeicher werden einige davon abhalten, sich eine Z 7 anzuschaffen. Die noch eingeschränkte Auswahl an Z-Nikkoren kann ebenfalls ein Grund dafür sein, vor allem, wenn man noch keine Nikon-F-Objektive besitzt, die sich per Adapter verwenden lassen.

Wer bereits eine Nikon D850 besitzt und damit zufrieden ist, wird es sich zweimal überlegen, ins spiegellose Vollformat-Zeitalter einzusteigen. Denn spiegellos bedeutet nicht automatisch bessere Fotos.

Steckbrief
Modell:
Z 7
Profil:
Spiegellose Systemkamera im DSLR-Design mit neuem Nikon-Z-Bajonett, elektronischem Sucher, sehr hoher Auflösung, 5-Achsen Bildstabilisator und neigbarem Monitor.
Pro:
robustes, witterungsgeschütztes Gehäuse
sehr hohe Bildauflösung
hochauflösender elektronischer Sucher
sehr gute Bildqualität bis ISO 3200
effizienter 5-Achsen-Bildstabilisator
schneller, leiser Autofokus
Objektiv-Adapter für ältere Nikkore
Contra:
keine AF-Augenerkennung
exotische, teure XQD-Speicherkarte
nur ein Kartenschacht
einzelne Anzeigen nicht zusammen darstellbar
kleiner Pufferspeicher für Serienbilder
Preis:
3,999.00 CHF
Hersteller:
Nikon
Jahrgang:
2018
Vertrieb:
Nikon AG
Masse:
134 x 100.5 x 67.5 mm
Gewicht:
0.675 kg
Farbe:
Schwarz
Auflösung:
45,7 Megapixel
Bildsensor:
Vollformat CMOS 35,9 x 23,9 mm (Nikon FX-Format)
Datenformat:
JPEG, NEF (RAW), TIFF
Empfindlichkeit ISO:
64 bis 25600, erweiterbar bis 102400
LCD Monitor:
8,1 cm (3,2 Zoll) TFT-Touchscreen, neigbar
Pixel:
2,1 Millionen Bildpunkte
Schnittstelle:
USB Typ-C, HDMI Typ-C, Mikrofon, Kopfhörer, Fernsteuerung
Speichermedien:
XQD-Karten
Verschlusszeit:
1/8000 bis 30 s, bulb
Videoaufnahme:
4K UHD 30/25/24p, Full-HD 120/100/60/50/30/25/24p; MOV, MP4
Onlinefassung: https://avguide.ch/testbericht/vom-spiegel-befreit-testbericht-nikon-z-7-mit-z-bajonett
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