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Kennzeichen von DTS
Kennzeichen von DTS gegenüber dem konkurrierenden 5.1-Verfahren Dolby Digital ist die höhere Datenrate (1,4 MBit/s gegenüber maximal 640 kBit/s bei DD). Sie kommt durch geringere Datenreduktion und höhere Auflösung (bis 24 Bit) zustande und ergibt einen differenzierteren Klang mit höherer Dynamik. Entsprechend seiner hohen Datenrate belegt der DTS-Ton mehr Speicherplatz. Für die Umwandlung des Filmtones ins DTS-Format im Studio können verschiedene Varianten gewählt werden, die der Decoder zu Hause jeweils richtig interpretiert. Dadurch wird das Verfahren flexibel, und es ist für Erweiterungen offen. Zur ursprünglichen 5.1-Variante mit den Kanälen vorne links, Mitte und rechts, Surround links und rechts sowie LFE-Kanal (Low Frequency Effects) sind bereits drei ES-Verfahren (Extended Surround) entwickelt worden. DTS-ES Matrix 6.1 und DTS-ES Discrete 6.1 enthalten einen weiteren Surround-Kanal. Matrix 6.1 führt den zusätzlichen Kanal verteilt auf den beiden Surround-Kanälen von DTS-5.1. Bei Discrete 6.1 ist der zusätzliche hintere Surroundkanal als diskreter Kanal im DTS-Datenstrom vorhanden, das heisst der Ton muss extra für dieses Format abgemischt werden. Eine weitere Variante ist DTS-ES Neo:6.1, das ein Stereosignal auf bis zu 6.1-Kanälen wiedergibt. Den DTS-Ton gibt es nicht nur auf der DVD-Video als Filmton, sondern auch auf CD. Es ist damit ein früher Versuch von Mehrkanal-Audio. Für die Wiedergabe des DTS-Tones sind ein DTS-fähiger Spieler und ein DTS-Decoder nötig.DTS 5.1

Dts 5.1 ist ein Standard des Heimkino-Tones
Extended Surround

Mit Extended Surround wird die akustische Abbildung auch im Surround-Bereich präziser.