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Musikrezension

HighEnd-Kultaufnahme auf SACD

The Raven

Von Hans Jürg Baum ·
Für viele Audio-Profis sind Rebeccas eingängige Songs zu Arbeitsklängen geworden, mit denen sich hochwertiges Audio-Equipment aussagekräftig testen lässt. Aufgenommen wurden diese Ohrwürmer 1994 in den Master Sound Studios in New York mit dem besten, damals zur Verfügung stehenden Equipment, wie dem 128xOversampling A to D Mark III converter mit Ultra-Analog-Modulen und Röhrenverstärkern, gebaut von George Kaye.

Verantwortlich für den Sound dieser Aufnahme zeichnen Stars wie Joel Diamond, welcher sich auch als Arrangeur und Pianist betätigt sowie David und Norman Chesky. Last but not least ist auch Superstar Bob Katz mit von der Partie. Der durchschlagende Erfolg dieser Aufnahmen spricht für sich und bedarf wohl keines zusätzlichen Kommentares.

Die Frage bei dieser Hybrid-SACD lautet lediglich: Sind die inzwischen sieben Jahre alten Masterbänder tatsächlich so gut, dass ein Unterschied zwischen der CD- und der SACD-Version zu hören ist? Die Antwort ist ein klares Ja, obwohl zugegebenermassen auch die CD-Version absolut hervorragend klingt. Doch auf der SACD sind noch die letzten Nuancen von Rauhheit in Rebeccas Stimme wegpoliert und Drum-Impulse wirken straffer. Insgesamt offenbart sich ein absolut herrliches, warm-brillantes und extrem feingezeichnetes Klangbild.
Album
AlbumtitelThe Raven
KomponistRebecca Pidgeon
Labelchesky
Jahr1994
BestellnummerSACD205
TonformatHybrid SACD
MediumSACD
Musik 8 Klang 10
Der Autor Hans Jürg Baum

Hans Jürg Baum ist Mitgründer von avguide.ch und war zehn Jahre lang Geschäftsführer. Der Musiker schrieb zwei Jahrzehnte lang über Audio-Komponenten, Kopfhörer und Musik — Schwerpunkt Klassik und Barock in HiRes.